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Natürlicher Sichtschutz mit Kletterpflanzen

Natürlicher Sichtschutz mit Kletterpflanzen

Natürlicher Sichtschutz mit Kletterpflanzen

Natürlicher Sichtschutz mit Kletterpflanzen

Da wir dieses Jahr viel mehr Zeit auf dem Balkon und der Terrasse verbringen, lohnt sich ein guter Sichtschutz umso mehr. Das muss nicht immer ein Zaun oder eine Mauer sein, denn auch viele Kletterpflanzen, die scheinbar mühelos beachtliche Höhen erklimmen, eignen sich hervorragend als natürlicher Sichtschutz.

Auch wenn man seine Nachbarn mag, ein bisschen Privatsphäre schadet nie. Und eine „Wand“ aus Kletterpflanzen löst das Problem viel eleganter als hohe Mauern, Zäune oder Blickschutzwände. Am Boden benötigen die meisten Kletterer nur wenig Platz, um sich weiter oben umso mehr zu entfalten. Aber natürlich brauchen Kletterpflanzen Rankhilfen um Sichtschutz zu bieten. Dafür eignen sich vor allem Rankgitter aus Holz oder elegante Seilsysteme. Spannend für Terrasse: mobile Rankkästen, mit denen die Blütenwand nach Lust und Laune verschoben werden kann. Als Grundlage kann mit der …da blüh‘ ich auf Balkonpflanzenerde nichts schief gehen. Darin gedeihen die Pflanzen schnell und prächtig.

Dekorative Rankpflanzen

Rankpflanzen wie Duftwicken oder Dipladenia eignen sich hervorragend für die Sommerbegrünung von Balkonen und Terrassen: Sie sind schnellwüchsig und blütenreich und sterben im Winter ab. Duftwicken zählen zu den Klassikern unter den Kletterkünstlern. Sie ist aus keinem Bauerngarten wegzudenken und schmückt an sonnigen bis halbschattigen Orten Zäune und Spaliere mit ihren herrlich duftenden Schmetterlingsblüten. Dipladenia, auch als Mandevilla bekannt, sind ebenfalls unermüdliche Dauerblüher, die bis in den Herbst in wunderschönen Farben blühen. Sie bevorzugt warme, helle Standorte, je sonniger der Standort, desto üppiger fällt die Blüte aus.

Die Clematis, auch als Waldrebe bekannt, ist ebenfalls ein klassischer „Ranker“, also als Pflanze, die sich mit ihren spiralförmigen Rankorganen Stück für Stück nach oben hangelt. Damit ihre biegsamen Blattstiele sich festhalten können, braucht sie Rankhilfen, wie Drahtgeflechte, Rankgitter oder Zäune: Berühren die speziellen Greiforgane gitter- oder netzartige Strukturen, reagieren sie mit Krümmung und Festhalten. Soll sie an Wänden ranken, müssen zusätzliche Kletterhilfen mit etwas Abstand an der Wand montiert werden. Bis zu einer Höhe von etwa 40 Zentimetern benötigt die Clematis Schatten, darüber liebt sie pralle Sonne, zu windig sollte es auch nicht sein.

Hoch hinaus mit fleißigen Schlingern

Der Schwarzäugige Susanne, Prunkwinden oder Feuerbohnen reichen senkrechte dünne Schnüre, Drähte oder Stangen um fleißig emporzuklettern und in Windeseile einen wirkungsvollen Sichtschutz zu bilden. Die Schlinger werden auch als „Winder“ bezeichnet, da sie keine speziellen Kletterorgane besitzen und sich stattdessen durch drehende Bewegungen nach oben winden.

Die Schwarzäugige Susanne gehört mit ihren gelben oder orangefarbenen Blüten mit einer schwarzen Blütenmitte zu den schnellwüchsigsten und schönsten Kletterern. Die bis zu zehn Zentimeter breiten Trichterblüten der Prunkwinden leuchten in blau, rot, rosa oder weiß. Die Pflanzen erklimmen Höhen von drei Metern und mehr. Die Blütenpracht ist von kurzer Dauer, dafür aber wiederkehrend bis in den Herbst.

Mauern und Wände mit Selbstklimmern begrünen

Efeu, Wilder Wein oder Kletterhortensien benötigen keine zusätzliche Rankhilfe, sie können sich mit ihren Haftwurzeln problemlos an Mauern und anderen festen Untergründen halten. Immergrüner Efeu wächst, vor allem in schattigen Bereichen, schön Blickdicht und kaschiert so auch weniger attraktive Wände problemlos.

Aufgrund seiner späten Blüte ist er eine wichtige und sehr beliebte Futterquelle für Bienen und andere Insekten. Um das Wachstum im Zaum zu halten, muss der Efeu allerdings regelmäßig geschnitten werden. Weinreben benötigen dagegen einen sehr sonnigen und windgeschützten Platz. Diesen belohnen sie dafür im Herbst mit einem wunderschönen Farbenspiel an der Wand. Zudem freuen sie sich zusätzlich auch über ein Sprossen-Spalier an der Wand. Die Pflanzen hinterlassen, wenn man sie wieder entfernt, aufgrund ihrer Haftwurzeln leider Rückstände an den Wänden.

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